Bunte Kompressionsstrümpfe – modische und medizinische Varianten bei Vena Aktiv

Gemusterte & bunte Kompressionsstrümpfe: oh là là!🧦✨

Wer bei Kompressionsstrümpfen immer noch nur an „Beige“ denkt, hat die letzten Jahre modisch eindeutig verpasst. Zum Glück! Denn mittlerweile gibt es bunte Kompressionsstrümpfe und ganz neu sogar Kompressionsstrümpfe mit Muster, die sich wirklich sehen lassen können – und trotzdem das tun, wofür sie gemacht sind, sprich sie unterstützen die Venengesundheit.

Wie arbeiten Kompressionsstrümpfe?

Medizinische Kompressionsstrümpfe üben einen gezielten Druck auf das Bein aus. Dadurch werden die Venen unterstützt und der Blutfluss in Richtung Herz erleichtert – vor allem in Kombination mit Bewegung. Das kann helfen, wenn die Beine sich schnell schwer anfühlen oder zu Schwellungen neigen.

Typische Situationen, in denen Kompression oft entlastet:

  • langes Sitzen (z. B. Büro, Autofahrten, Bahn)
  • langes Stehen (z. B. Märkte, Events, Pflege, Verkauf)
  • Reisen (Thromboseprophylaxe)
  • Beschwerden wie schwere Beine, Krampfadern oder Venenschwäche

Kurz gesagt: Kompressionsstrümpfe sind keine „Modeidee“, sondern ein Hilfsmittel – aber eines, das inzwischen auch optisch Spaß machen kann.

Neu & auffällig: mediven comfort® print von medi

Wer mit beige und schwarz so gar nichts am Hut hat, findet bei den ganz neuen Strümpfen mediven comfort® print von medi spannende Alternativen. Denn das sind Kniestrümpfe mit Kompressionsfunktion, die in mehreren Print-Designs angeboten werden – von eher dezent bis ziemlich auffällig.

Was daran besonders ist:

  • 360° Rundumbedruckung (d.h. der Print geht komplett um das Bein herum)
  • ein breiteres Bündchen (das nicht so stark einschneidet)
  • Und eben das Design: von wildem Leopardenmuster über klassischer Rhombe in zartgrün oder creme/blau (fast wie ein elegantes Burberry-Muster) bis hin zu Space Pink gibt es eine wirklich witzige Auswahl.

Kompressionsstrümpfe mit dem „oh-là-là-Faktor“

Mit diesen ungewöhnlichen Kompressionskniestrümpfen ist man ungewöhnlich und trotzdem venenstark unterwegs. Besonders attraktiv sehen sie aus, wenn sie unter dem langen Rock hervorblitzen oder sich unter 3/4-Hosen oder hochgekrempelten Jeans zeigen.

Trendfarben: nicht immer Print – manchmal reicht auch ein gutes Grün 😉

Wer Muster zu wild findet, kann trotzdem weg von „Standard“. Viele Hersteller bringen jedes Jahr Trendfarben für Kompressionsstrümpfe heraus. In unseren Sanitätshäusern bieten wir z.B. folgende Modelle an:

Medi | Trendfarben* in der Venen- und Ödemtherapie
Medi | Trendfarben* in der Venen- und Ödemtherapie
  • Medi mit Salbeigrün und Rostrot
  • JOBST mit Matcha Green oder Blackberry Bliss
  • Bauerfeind mit Irish Green und Fresh Lavender
  • Juzo mit verschiedenen Trend Colours in saisonalen Farblinien

„Ich brauche doch gar keine Kompressionsstrümpfe … oder?“

Kompressionsstrümpfe können die Leistungsfähigkeit steigern, und zwar für alle, die viel sitzen und stehen. Es gibt Situationen, da lohnt sich ein Kompressionskniestrumpf auch dann, wenn man sonst keine regelmäßige Versorgung braucht, z.B. auf Messen oder langen Reisen.

Viele merken erst im Nachhinein, wie schnell Beine „zumachen“ können – und wie angenehm es sein kann, wenn der Druck/Schwellung gar nicht erst so entsteht.

Wichtig (und super entscheidend): Kompressionsstrümpfe müssen ausgemessen werden

Auch wenn es sich um Serienstrümpfe handelt: Kompressionsstrümpfe müssen passen – sonst bringen sie weniger oder werden unbequem.

Gut zu wissen: Die mediven comfort® print Kniestrümpfe fallen eher schmal im Fuß aus. Gleichzeitig haben sie eine Einheits-Fußgröße (von ca. 36 bis 43). Die Unterschiede, die wir ausmessen, liegen jedoch in der Wadenstärke. Hier gibt es Größen von 1 bis 7, d.h. das modische Angebot gilt auch für kräftige Waden.

Kurz gesagt: Der Fuß ist standardisiert – die Wadenmaße nicht. Darum schauen wir gemeinsam, welche Größe wirklich zu dir passt.

Werden die bunten Strümpfe von der Kasse übernommen?

Leider nein. Auf Rezept gibt es nur die sogenannte Standardversorgung in beige / hautfarbe. Farbige Kompressionsstrümpfe oder Prints sind deshalb in der Regel mit einem Aufpreis verbunden.

Tipp: Es gibt Zusatzversicherungen, die farbliche Sonderwünsche übernehmen. Wer so eine Versicherung abgeschlossen hat, kann ohne zusätzliche Kosten in Farben schwelgen. Dies muss aber individuell abgeklärt und versichert werden.

Fazit: Dass du Stützstrümpfe trägst, muss man dir nicht ansehen!

Ob modische Kompressionsstrumpfhosen in Trendfarben oder Kompressionsstrümpfe mit Muster: Es ist einfach schöner geworden, sich um die eigene Venengesundheit zu kümmern. Und vielleicht ist das der größte Fortschritt: Denn wenn etwas nicht mehr „medizinisch“ aussieht, trägst du es im Alltag auch lieber – und genau davon profitiert am Ende dein Körper.

Komm vorbei und lass dich ausmessen! Wir freuen uns auf dich in unseren Sanitätshäusern in Jüterbog und Treuenbrietzen.

FAQ: Bunte & gemusterte Kompressionsstrümpfe 💬🧦

Welche Kompressionsstrümpfe sind modisch und trotzdem medizinisch wirksam?

Viele moderne Serienstrümpfe verbinden heute beides: medizinische Kompression und Trend-Design. Besonders beliebt sind aktuell bunte Kompressionsstrümpfe und Strumpfhosen in Trendfarben sowie Kompressionsstrümpfe mit Muster (z.B. Leo, Rhombe oder grafische Prints). Wir bieten eine attraktive Auswahl in unseren Sanitätshäusern in Brandenburg.

Muss ich Kompressionsstrümpfe wirklich ausmessen lassen?

Ja – unbedingt. Auch wenn es Seriengrößen sind: Kompressionsstrümpfe müssen exakt passen, damit sie bequem sitzen und ihre Wirkung entfalten. Im Sanitätshaus messen wir die Beine professionell aus und finden die passende Größe.

Sind gemusterte Kompressionsstrümpfe auch für kräftigere Waden geeignet?

Ja! Viele Modelle gibt es in mehreren Größen (z.B. Größe 1 bis 7). Gerade bei größeren Wadenumfängen ist das richtige Ausmessen besonders wichtig, damit nichts einschnürt oder rutscht.

Lohnen sich Kompressionskniestrümpfe auch ohne Diagnose?

Auf jeden Fall – besonders bei Tagen mit viel Stehen oder Sitzen, z.B. Messen, Märkte, Events oder Reisen. Kompressionsstrümpfe können helfen, die Leistungsfähigkeit zu steigern, schwere Beine zu vermeiden und die Venengesundheit zu unterstützen.

Bekomme ich bunte Kompressionsstrümpfe auch auf Rezept?

Auf Rezept gibt es meist nur eine Standardversorgung (oft eher klassisch/beige). Farbige oder gemusterte Varianten sind in der Regel mit Aufpreis verbunden – es sei denn, eine Zusatzversicherung deckt diese Mehrleistung ab.

Früher sind Sie noch bei Schnee im T-Shirt herumgesprungen, heute frösteln Sie schon, wenn irgendjemand irgendwo ein Fenster aufreißt? Kennen wir. Doch deshalb müssen Sie noch lange nicht wie Ihr Ur-Opa im hässlichen Unterhemd herumlaufen und auf jegliche Eleganz verzichten. Wir bieten Wäsche, die warm hält, angenehm auf der Haut zu tragen ist und echte Lebensqualität bietet.

Warum Wolle?

Unterwäsche aus Wolle hat einen schlechten Ruf: Sie sei kratzig, unförmig, schwitzig und außerdem schwer zu pflegen. Das stimmt sogar manchmal, vor allem wenn man grobe Schafswolle mit Stricknadeln zu einem Unterhemd formt, das nur echte Nordmeergötter begeistern kann. Doch moderne Fasern machen Schluss mit dem Image der kratzigen Wikingertunika. Es gibt heute wunderbare Alternativen, die warm, weich und alltagstauglich sind.

Die Vorteile von Wolle

Wolle ist ein echtes Naturtalent: Sie hält warm, reguliert die Temperatur zuverlässig und fühlt sich angenehm an, wenn die Qualität stimmt. Damit die bekannten Nachteile der klassischen Schafswolle verschwinden, werden moderne Produkte oft aus cleveren Fasermischungen gefertigt. Diese Kombinationen bringen das Beste aus mehreren Welten zusammen – und liefern langlebige, nachhaltige Qualität statt kurzlebiger Fast Fashion. Wir bieten in unseren Sanitätshäusern drei verschiedene Fasermischungen an:

1. Merino – sportlich, weich und absolut alltagstauglich

Unsere Merino-Wäsche besteht aus 100 % Merino-Schurwolle, die besonders fein gesponnen wird und deshalb nicht kratzt. Die feine Faser sorgt dafür, dass sich die Wäsche angenehm weich anfühlt und gleichzeitig hervorragend isoliert. Merinowolle kann zudem erstaunliche Mengen Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich klamm anzufühlen – perfekt, wenn Sie draußen arbeiten, viel unterwegs sind oder generell schnell ins Schwitzen geraten.

Besonders praktisch ist, dass viele unserer Merino-Teile sportlich geschnitten sind. Sie eignen sich sowohl als wärmende Skiunterwäsche als auch für den normalen Alltag, so dass man durchaus auch einmal den Pullover ausziehen kann, ohne für überraschte Blicke zu sorgen. Einige Modelle verfügen sogar über einen kleinen Reißverschluss oder einen Stehkragen, während andere klassisch mit Rundhals gearbeitet sind. Kombinieren lässt sich das Ganze mit passenden Leggings, die unter der Hose kaum auftragen. Unsere Merino-Wäsche kommt von Moser-Care. Zwei Farben gibt es zur Wahl: anthrazit und naturweiß.

Und das Beste: Merino muss man nicht ständig waschen. In vielen Fällen reicht einfaches Lüften.

2. Angora – die flauschige Wärmflasche zum Anziehen

Angorawäsche ist die Luxusklasse der Wärmewäsche – leicht, flauschig und überraschend effektiv. Die Faser stammt vom Angorakaninchen und ist innen hohl, was sie zu einem echten Wärmeprofi macht. Damit die Wäsche stabil bleibt und nicht fusselt wie ein frisch geschorenes Kaninchen, wird unsere Angorawäsche mit Schurwolle und Polyacryl gemischt (30% Angora, 30 % Schurwolle / 40% Polyacyl). Diese Kombination sorgt dafür, dass die Teile weich, elastisch und langlebig bleiben.

Gerade wenn Sie im Außenbereich arbeiten – auf dem Bau, an der Straße oder überall dort, wo der Wind mal warm, mal eisig bläst – ist Angorawäsche ein Rettungsanker. Viele Kundinnen und Kunden nutzen die passenden Wärmesegmente für Knie, Ellbogen, die Lendenwirbelsäule, Schultern oder Handgelenke. Sie liegen angenehm an, unterstützen die Gelenke und halten genau dort warm, wo es im Alltag am häufigsten zwickt.

Wie auch bei Merino gilt hier: weniger Waschen, mehr Lüften. So bleibt die Flauschigkeit erhalten und die Fasern überstehen viele Winter. Wir führen Angorawäsche von Moser Care und Bort Medical.

3. Wolle-Seide – die elegante Allround-Kombi

Wenn sich Wolle und Seide zusammentun, entsteht eine der angenehmsten und edelsten Fasermischungen, die man auf der Haut tragen kann. Wolle sorgt für die zuverlässige Wärme und die natürliche Temperaturregulierung, während die Seide für Glanz, Geschmeidigkeit und ein besonders hautfreundliches Gefühl verantwortlich ist. Diese Mischung ist perfekt für Menschen, die Wärme möchten, aber keine dicken Lagen tragen wollen.

Ein weiterer Vorteil: Wolle-Seide reguliert nicht nur Wärme, sondern auch Feuchtigkeit extrem gut. Dadurch fühlt sie sich selbst nach längeren Tagen immer noch angenehm an. Manche Modelle sind zusätzlich mit feiner Spitze verziert, sodass die Wäsche auch unter einem Pullover oder einer Bluse gern mal attraktiv hervorblitzen darf. Unsere Woll-Seiden-Unterwäsche kommt von der Marke Calida.

Die Stücke sind hochwertig verarbeitet, tragen nicht auf und passen sich dem Körper wunderbar an. Wer Wert auf Eleganz legt, liegt hier genau richtig.

Warum sich der Weg ins Sanitätshaus in Treuenbrietzen oder Jüterbog lohnt

Natürlich können Sie Wärmewäsche auch irgendwo im Internet bestellen – aber dann wissen Sie nicht, ob sie wirklich passt, kratzt oder nach zweimal Waschen aussieht wie ein Wollknäuel im Sturm. Bei uns bekommen Sie hochwertige Markenqualität, persönliche Beratung und die Möglichkeit, die Materialien direkt in die Hand zu nehmen. Gern bestellen wir Ihre Größe zur schnellen Lieferung: In der Regel können Sie Ihr Paket schon am Folgetag abholen.

Gerade in Brandenburg, wo die Winter länger und die Feldwege windiger sind als anderswo, ist gute Wärmewäsche Gold wert. Wir beraten Sie gern dazu, welche Faser für Ihren Alltag – oder Ihren Beruf – am besten geeignet ist.

Pflege- & Nutzungstipps für Wärmewäsche mit Wolle

  • Lüften Sie Naturfasern zwischendurch, statt sie häufig zu waschen. Das spart Zeit, schont das Material und verhindert, dass die Fasern ihre natürliche Schutzschicht verlieren.
  • Wenn Sie waschen, dann schonend: maximal 30 °C, Wollwaschmittel und möglichst wenig Schleudern.
  • Trocknen Sie die Wäsche lieber liegend – Naturfasern mögen es nicht, wenn sie nass in alle Richtungen gedehnt werden.
  • Achten Sie auf eine gute Passform: Wärmewäsche funktioniert nur optimal, wenn sie nah am Körper sitzt, ohne einzuschnüren.
  • Nutzen Sie das Zwiebelschalenprinzip, wenn Sie viel draußen unterwegs sind – eine gute Basisschicht macht den entscheidenden Unterschied.

Fazit

Wärmewäsche ist längst nicht mehr das graue, kratzige Pflichtprogramm vergangener Tage, sondern ein echtes Wohlfühl-Upgrade für Herbst und Winter. Egal ob Merino, Angora oder Wolle-Seide – jede Faser bietet besondere Vorteile. Und bei uns im Sanitätshaus in Treuenbrietzen und Jüterbog finden Sie genau die Variante, die zu Ihrem Alltag passt.

Kommen Sie gern vorbei, fühlen Sie die Unterschiede und lassen Sie sich beraten. Wir sorgen dafür, dass Sie warm, gesund und gut gelaunt durch die kalte Jahreszeit kommen.

Seien wir mal ehrlich. So ein Gang aufs Klo kann ungemein entspannen. Endlich mal Tür zu, Ruhe, alles fallen lassen. Und danach: Das Gefühl der Befreiung, der Leichtigkeit, der Erleichterung. Himmlisch.

Doch manchmal gibt es Situationen im Leben, in denen man eben nicht mehr ganz alleine und entspannt auf die Toilette gehen kann. In denen man auf die Hilfe anderer angewiesen ist – ob man will oder nicht. Das ist nicht einfach, denn niemand ist gern abhängig.

Und dann gibt es noch die spannende Phase dazwischen – wenn es eigentlich noch gehen würde, wenn man nur das richtige Hilfsmittel zur Hand hätte! Eine clevere Lösung, die ein Stück Unabhängigkeit erhält und den Alltag enorm erleichtert. Genau diese Toilettenhilfen stellen wir Ihnen heute vor. Sie sind durchdacht und funktional. Zugegeben: Ästhetische Meisterwerke sind sie selten, aber sie können Lebensqualität zurückgeben.

Gern beraten wir Sie persönlich in unseren Sanitätshäusern in Jüterbog und Treuenbrietzen, um die passende Lösung zu finden.

Einfache Toilettensitzerhöhung

Nicht immer ist es gleich ein Pflegegrad, der dafür sorgt, dass der Toilettensitz etwas höher sein muss. Manchmal fehlt einfach vorübergehend die Mobilität, zum Beispiel nach einer Knie- oder Hüftoperation, wenn für eine gewisse Zeit der benötigte scharfe Winkel im Hüft- oder Kniegelenk nicht erreicht werden kann.

Die Toilettensitzerhöhung wurde entwickelt, um diesen Winkel zu verringern und damit das Hinsetzen und Aufstehen zu erleichtern. Sie wird üblicherweise vom Krankenhaus direkt verordnet, damit das neue Gelenk nicht zu stark gebeugt und belastet wird.

Natürlich unterstützt die Erhöhung auch, wenn die Beweglichkeit im Alter nachlässt und es schwerer fällt, sich auf den tiefen Standard-Toilettensitz zu setzen.

  • Die Toilettensitzerhöhung erhöht einfach nur den Sitz (wie der Name schon sagt)
  • wird aufgesetzt und mit einer Art Schraubzwinge fixiert
  • ist jedoch nicht ideal, wenn man sich sehr stark abstützen muss

Beispielprodukt:
https://www.sanivita.de/vena-aktiv/#search:query=toilettensitzerh%C3%B6her

Toilettenstützgestell

Ein Toilettenstützgestell wird über die Toilette gestellt und steht stabil mit vier Füßen auf dem Boden. Es erhöht den Sitz nicht, sondern bietet lediglich zwei sichere Griffe zum Abstützen und Hochziehen.

  • Das Toilettenstützgestell ist in Schritten von 2,5 cm höhenverstellbar
  • Es verfügt über gepolsterte Armlehnen

Wir finden: Für den Alltag bringt es oft weniger Vorteile als eine Sitzerhöhung. Zudem nimmt es viel Platz ein – und die vier Füße des Gestells erschweren die Badezimmerreinigung.

Toilettensitzerhöhung mit Armlehnen

Hier kommt das Beste aus beiden Welten: ein erhöhter Sitz plus Stützhilfe! Diese Kombination macht den Toilettengang deutlich sicherer und komfortabler.

  • Die Toilettensitzerhöhung wird fest montiert und mit Flügelschrauben gesichert
  • Die Armlehnen sind einzeln abnehmbar und hochklappbar
  • Durch die Armlehnen benötigt sie ca. 7 cm Platz rechts und links, ist also recht platzintensiv. Dadurch kann sie manchmal nicht an beiden Seiten montiert werden, aber auch einseitig bietet sie bereits eine große Unterstützung.

Daher ist diese Kombination unser Favorit!

Beispielprodukt:
https://www.sanivita.de/toilettensitzerhoehung-quicktop-mit-armlehnen.html

Toilettenstuhl

Ein Toilettenstuhl sieht auf den ersten Blick fast aus wie ein klassischer Stuhl. Erst beim Abnehmen der Sitzflächenabdeckung entdeckt man die Öffnung, unter die ein Eimer eingeschoben wird.

  • Der Toilettenstuhl ist bei einigen Modellen höhenverstellbar
  • Er bietet eine gepolsterte, abwisch- und desinfizierbare Kunststoff-Sitzfläche
  • Ist flexibel im Raum einsetzbar und damit ideal, wenn die Mobilität eingeschränkt oder das Badezimmer nicht gut erreichbar ist. Modelle mit Rollen erleichtern das Verschieben in verschiedene Räume.

Besonders nach einer Bettlägerigkeit ist der Toilettenstuhl ein erster Schritt zurück in die Unabhängigkeit – und hilft, die Beweglichkeit zu fördern sowie die Druckbelastungen durch langes Liegen zu reduzieren. Daher ist er ein wichtiger Helfer auf dem Weg zurück in die Unabhängigkeit.

Dusch-Toilettenstuhl

Der Dusch-Toilettenstuhl funktioniert ähnlich wie ein Toilettenstuhl, ist jedoch komplett aus Kunststoff und Metall gefertigt, um problemlos mit abgeduscht zu werden.

  • Auch der Dusch-Toilettenstuhl funktioniert mit Sitzöffnung und Eimer
  • Manche Modelle sind mit Rollen und Bremsen ausgestattet, um kurze Wege zu überbrücken

Der Dusch-Toilettenstuhl ist perfekt für die private Pflege zuhause, jedoch eher nicht für langes Sitzen geeignet.

Abwischhilfe

So simpel wie genial: Eine Abwischhilfe ist eine Verlängerung des Arms und erleichtert Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit die unabhängige Intimhygiene – diskret, hygienisch und selbstbestimmt.

Beispielprodukt:
https://www.sanivita.de/easywipe-abwischhilfe-fuer-toilettenhygiene.html

WC-Papiersitze

Man kennt sie von öffentlichen Toiletten: Die Einmalpapierauflagen zum Schutz der Toilettenbrille. Sie werden einfach aufgelegt und können bei einigen Modellen und einer modernen Anlage nach Gebrauch direkt wie das Toilettenpapier weggespült werden.

Beispielprodukt:
https://www.sanivita.de/wc-papiersitze.html

Urinflaschen / Urin-Ente

Es wird niemanden wundern, dass es unterschiedliche Modelle für Männer und Frauen gibt. Die Urin-Ente gibt es für Männer auch mit praktischer Halterung – so kann sie ans Pflegebett gehängt werden. Das ermöglicht sogar das Urinieren im Liegen, sauber und schnell, ohne dass pflegende Menschen extra gerufen werden müssen.

Urinflaschensets gibt es inklusive Reinigungsbürste. Unser Tipp: Je nach Pflegegrad können sie über die Krankenkasse abgerechnet werden.

Für beide Geschlechter gibt es zudem Stechbecken (Bettpfannen). Sie kommen beispielsweise bei langen Liegezeiten – etwa in der Schwangerschaft – zum Einsatz.

Auch Nachttöpfe gehören zu dieser Kategorie und sind etwas kleiner gebaut.

Unser Tipp:
Urinflaschen sind nicht nur für Pflegebedürftige praktisch, sondern bieten sich auch für lange Autofahrten mit Staus, Festivals oder Orte ohne sanitäre Anlagen an.

Reinigung von Toilettenhilfen

Für alle o.g. Toilettenhilfen gibt es spezielle Reinigungsmittel, die Gerüche binden und desinfizierend wirken. Gut zu wissen: Diese sind bei den Krankenkassen als Desinfektionsmittel gelistet und können somit über die 40-Euro-Pflegepauschale abgerechnet werden.

Wir nutzen gern CWC2000 Flächendesinfektionsmittel, denn es ist leistungsstark und angenehm im Duft.

Produkt:
https://www.sanivita.de/ultrana-cwc-2000-desinfektionsmittel.html

Wie vermeide ich unangenehme Gerüche im WC?

Gerade ein Badezimmer ohne Fenster kann zu peinlichen Momenten führen. Es gibt einen alten Trick: Ein Streichholz kurz anzünden und wieder löschen. Der Geruch nach Rauch übertönt andere Gerüche.

Wer eine andere Duftnote bevorzugt, kann ein Raumspray wählen. Von zartem Elfenzauber über Lemongrass bis zu würzigem Zimtduft gibt es für jede Saison und Stimmung einen hygienischen, frischen Duft im Badezimmer.

Beispielprodukt:
https://www.sanivita.de/ultrana-air-fresh-raum-und-textilspray.html

Auch ein Aroma-Diffuser kann Abhilfe schaffen. Ätherische Öle wie Lavendel sind nicht nur angenehm für die Nase sondern können auch auf das Nervensystem einwirken.

Beispielprodukt:
https://www.sanivita.de/beurer-aroma-diffuser-la-40.html

Fazit

Toilettenhilfen sind längst nicht mehr nur Hilfsmittel, sondern echte Alltagshelden. Sie schenken ein Stück Unabhängigkeit zurück, erleichtern die Pflege, erhöhen die Sicherheit – und können damit Lebensqualität steigern.

Wir beraten Sie im Sanitätshaus gern persönlich – ob zur Auswahl, Anpassung oder zur Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Sprechen Sie uns an – wir sind gerne für Sie da!

Der Herbst ist da – bunte Blätter, gemütliche Abende auf dem Sofa … und leider auch: Schniefnasen, Husten und die allseits beliebte „Herbst-Erkältung“. Besonders Kinder, ältere Menschen und alle mit einem schwächeren Immunsystem merken: Kaum gehen die Heizungen an, trocknet die Luft aus – und mit ihr unsere Schleimhäute.

Und wenn die Nase erst mal trocken ist und kleine Risse entstehen, freuen sich die Viren – und wir weniger. 🙃

Wie halte ich meine Schleimhäute glücklich?

  • Manche schwören auf Nasenduschen – andere laufen lieber gleich weg, wenn sie das Wort hören.
  • Früher gab’s das gute alte Dampfbad mit einer Schüssel heißem Wasser und ein bisschen Salz aus der Küche. Das ist nicht schlecht, aber: der Dampf bleibt ziemlich oberflächlich, denn bis in die Lunge schafft er es nicht.

Die moderne und viel wirksamere Alternative heißt: Inhalieren mit einem Kompressor-Inhalationsgerät! Klingt furchtbar? Ist es nicht!

Was kann ein Kompressor-Inhalationsgerät? 🚂💨

Der große Unterschied: Mit einem Kompressor-Inhalationsgerät kann der wohltuende Nebel auch die unteren Atemwege erreichen, weil er mit viel mehr Schwung in die Lunge befördert wird. Dies kann bei Asthma, COPD, Mukoviszidose, Emphysemen oder einfach bei einer dicken Erkältung unterstützend helfen.

So funktioniert’s:

  • Das Gerät an die Steckdose anschließen.
  • Der Vernebler wird mit einer sterilen Kochsalzlösung aus der Apotheke befüllt. Die sterilen Kochsalzlösungen gibt es in praktischen, kleinen Ampullen – pro Einsatz eine. Bitte machen Sie keine Küchenexperimente mit dem Salz aus der Küche – das verklebt nur das Gerät.
  • Mundstück oder Maske aufsetzen, einschalten, tief einatmen.
  • Und schon wird’s wohltuend feucht bis tief in die Bronchien.

Wir sagen immer: Inhalieren ist quasi wie Eincremen von innen – und das schon vorbeugend, bevor es richtig losgeht.

Bei stärkeren Infekten kann die Kochsalzlösung auch durch ein Medikament (ärztliches Rezept nötig!) ergänzt werden. Denn durch den Inhalator wird es gleich dorthin befördert, wo es am meisten Wirkung entfalten kann.

Das Gerät ist kompakt und gut verstaubar. Hier geht’s zum Omron Inhalationsgerät: https://www.sanivita.de/omron-inhalationsgeraet-compair-c28p.html

Inhalieren mit Kindern – und plötzlich macht’s Spaß! 🎈

Wer hat nicht schon einmal ein um sich schlagendes Kind auf dem Arm gehabt, das sich partout weigert, etwas zu tun? Unser Tipp: Gehen Sie strategisch vor.

  • Nutzen Sie die Maske zunächst einmal selbst, albern sie dabei ein wenig herum. Und erlauben sie dem Kind erst einmal nicht, die Maske aufzusetzen. Sie wissen ja: Alles, was nicht erlaubt ist, wird spannend!
  • Nehmen Sie Ihr Kind auf den Schoß, damit es sich sicher fühlt. Erklären Sie, dass das Gerät wie eine kleine Lokomotive ist, die Dampfwolken pustet. 🚂
  • Lassen Sie sich Zeit und geben Sie Ihrem Kind die Gelegenheit, den Nebel neugierig zu entdecken, z. B., indem Sie einen „Schnüffelwettbewerb“ machen – wer kann am längsten die Luft einziehen?

Für alle großen und kleinen Katzenfans gibt es das Gerät sogar in Katzenoptik:
hier geht’s zum Inhalationsgerät in Katzenoptik: https://www.sanivita.de/omron-inhalationsgeraet-nami-cat.html

Die nächste Stufe: Das tragbare Inhalationsgerät

Noch einfacher wird’s mit einem mobilen Inhalationsgerät. Es ist handlich wie ein rundes Handy und wird mit Batterie betrieben. So können Sie es auf Reisen nutzen oder wenn Ihr Kind keine zehn Minuten stillsitzen will.

Hier geht es zum batteriebetriebenen Kompressor-Inhalationsgerät:
https://www.sanivita.de/omron-inhalationsgeraet-microair-u100.html

Unsere Erfahrung

Ob groß oder klein: Ein Inhalationsgerät im Haus ist im Herbst und Winter eine echte Unterstützung. Weniger Erkältungen, bessere Atmung und entspanntere Nerven – für die ganze Familie.

Kommen Sie gern in unseren Sanitätshäusern in Treuenbrietzen oder Jüterbog vorbei – wir beraten Sie persönlich, finden das passende Gerät und zeigen Ihnen auch, wie es funktioniert. Danach dürfen Sie nur nicht vergessen, es regelmäßig zu nutzen!

So bleibt der Herbst bunt – und nicht schniefend grau! 🍁

Inkontinenz ist eine Krankheit, die das tägliche Leben stark beeinflussen kann. Umso wichtiger ist eine verlässliche Versorgung mit zuverlässigem und hochwertigem Material (die sogenannten Einlagen oder Vorlagen). Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für aufsaugende Inkontinenzprodukte, sobald ein Arzt die medizinische Notwendigkeit bestätigt.

Als Vertragspartner der AOK Nord-Ost haben wir Sie bisher zuverlässig versorgt. Nun gibt es jedoch unerwartete Änderungen, die viele Fragen aufwerfen – und die möchten wir hier für Sie einmal verständlich erklären.

Wie lief es bisher ab?

  • Ihr Arzt stellte ein Rezept (den „rosa Schein“) aus, das Sie bei uns im Sanitätshaus abgegeben haben.
  • Wir haben für Sie den Kostenvoranschlag an die Krankenkasse übermittelt und nach der Genehmigung Ihre Materialien bereitgestellt.
  • Die Abrechnung erfolgte direkt mit der Krankenkasse. Eventuelle Mehrkosten, die über die Pauschale hinausgingen, haben wir vorab transparent mit Ihnen besprochen.

Die AOK Nord-Ost war bisher vergleichsweise großzügig: Es gab eine monatliche Pauschale von 28,50 €. Doch selbst dieser Betrag reicht gerade bei stärkerer Inkontinenz nicht aus, sodass wir gemeinsam mit Ihnen immer nach Lösungen gesucht haben.

Was hat sich geändert?

Die AOK Nord-Ost hat im Juli 2025 völlig überraschend ihre Verträge mit den Sanitätshäusern gekündigt und eine neue Vertragsversion vorgelegt, die ab dem 01.10.2025 gelten wird.

Neu ist:

  • Sanitätshäuser müssen künftig mindestens fünf speziell geschulte Medizinprodukteberaterinnen oder -berater mit einjähriger Berufserfahrung beschäftigen.
  • Außerdem ist ein bundesweiter Versand der Produkte vorgeschrieben.

Für kleinere Sanitätshäuser wie uns sind diese Konditionen kurzfristig nicht erfüllbar. Wir verfügen zwar jetzt schon über zwei erfahrene Medizinprodukteberater/innen, können aber innerhalb von kürzester Zeit keine fünf Medizinprodukteberater/innen mit einem Jahr Erfahrung aus dem Hut zaubern.

Warum hat die AOK die Verträge geändert?

Genau wissen wir es nicht, denn wir haben keinerlei Informationen erhalten. Es drängt sich jedoch der Gedanke auf, dass die AOK die Versorgung auf wenige große Anbieter konzentrieren möchte – vermutlich, um Kosten zu sparen. Das hat zur Folge, dass die persönliche Betreuung vor Ort kaum noch eine Rolle spielt.

Besonders ärgerlich: Obwohl die Frist zur Vertragsumstellung offiziell bis zum 30.09.2025 gilt, erhielten viele Kunden schon vierzehn Tage, nachdem wir informiert wurden, ein Schreiben, in dem neue Lieferanten genannt wurden – zunächst nur zwei, später dann eine längere Liste.

Das Ergebnis

Unsere Kunden und Kundinnen sind zutiefst verunsichert. Sie kamen und kommen mit vielen Fragen wie: „Macht ihr zu?“ oder „Kann ich weiterhin zu euch kommen?“

Die Antwort lautet: Ja, uns gibt es weiterhin!
Wir sind nach wie vor für Sie da und beraten Sie gerne – auch wenn wir (Stand heute 01. September 2025) Inkontinenzmaterialien für die AOK Nord-Ost ab Oktober nicht mehr ausgeben dürfen.

Was sich bei einem Lieferantenwechsel für Sie ändert:

  • Keine persönliche Beratung vor Ort mehr durch das Sanitätshaus Ihrer Wahl.
  • Keine flexible Anpassung mehr, wenn Sie mal mehr oder weniger Material benötigen.
  • Lieferungen nach Hause müssen von Ihnen vor Ort entgegengenommen werden. Für manche ist es unangenehm, wenn Nachbarn erkennen, was geliefert wird.

Unsere Empfehlung

Warten Sie bis Ende September 2025, wie Sie sich entscheiden. Nach aktuellem Stand dürfen wir Versicherte der AOK Nord-Ost nur noch bis zum 30.09. mit Inkontinenzmaterialien auf ärztliche Verordnung versorgen. Wir sind im Hintergrund jedoch aktiv und kämpfen darum, die neuen Bedingungen erfüllen zu können.

Falls Sie wechseln: Bitte achten Sie in Ihrem eigenen Interesse genau darauf, was Sie bei den neuen Lieferanten unterschreiben. Manche Anbieter berechnen zusätzliche Versandkosten oder verstecken Aufpreise in den Liefervereinbarungen.

Wichtig: Die monatliche 40-Euro-Pauschale darf nicht für Inkontinenzprodukte genutzt werden.

Wir selbst wurden von den Änderungen genauso überrascht wie Sie. Aber: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Wir prüfen derzeit intensiv, welche Möglichkeiten es für uns und unsere Kunden gibt – und halten Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

Und das Wichtigste: Kommen Sie weiterhin gern zu uns! Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, beraten wir Sie persönlich. Denn Ihre Versorgung und Ihr Wohlbefinden liegen uns am Herzen.

Bettlägerigkeit bedeutet nicht, dass man auf Lebensqualität verzichten muss! Mit den richtigen Lagerungshilfen, cleveren Matratzen und ein bisschen Know-how lassen sich viele Probleme vermeiden – von schmerzhaften Druckstellen bis hin zu gefährlichen Hautdefekten. In Pflegeheimen gibt es in der Regel einen ausgefeilten Lagerungsplan pro Patient, damit sichergestellt wird, dass die Lagerung mal auf dem Rücken, mal auf der rechten und mal auf der linken Seite stattfindet.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit den passenden Hilfsmitteln Druckentlastung schaffen und Ihre Haut gesund erhalten.

Warum ein Lagerungswechsel so wichtig ist

Wenn wir zu lange auf derselben Stelle liegen, werden die Haut und das darunterliegende Gewebe abgedrückt und erhalten auf Dauer nicht genug Sauerstoff. Das Ergebnis? Die Zellen sterben ab – und das kann zu offenen Hautdefekten führen. Besonders nach einer langen Operation (mit mehreren Stunden auf dem OP-Tisch) oder bei einem geschwächtem Allgemeinzustand (z. B. im Alter, bei schlechter Ernährung oder einem schwachem Immunsystem) ist die Gefahr groß, dass diese Stellen nicht mehr heilen. Sie können schwarz werden (dann spricht man von Nekrosen – abgestorbenem Gewebe).

Die beste Maßnahme: Alle zwei Stunden die Position verändern! So bekommt die Haut immer wieder eine Pause und kann frisch mit Sauerstoff versorgt werden.

Welche Lagerungshilfen wirklich helfen

Wechseldruckmatratze: Das „Schaukelbett“ gegen Dekubitus

Die Wechseldruckmatratze arbeitet mit Luftkammern, die abwechselnd befüllt und entleert werden. Der Motor (ja, er brummt ein wenig und braucht Strom) sorgt dafür, dass sich der Druck immer wieder verschiebt – fast wie auf einem schaukelnden Boot. Diese Lösung ist ideal bei bereits bestehenden, schweren Hautdefekten und entlastet insbesondere personell schwach besetzte Pflegeheime. Allerdings sollten die Patienten nicht zu Seekrankheit neigen.

Mehr Infos gibt’s hier: Saniflow II Wechseldrucksystem.

Weichlagerungsmatratze: Sanfte Druckentlastung

Bei leichten Hautdefekten und zur Prävention ist die Weichlagerungsmatratze die richtige Wahl. Sie besteht aus mehreren Schichten Schaumstoff, die optimalen Druckausgleich bieten. Das entspannt die Haut und ist gleichzeitig hilfreich beim Aufrichten und Mobilisieren. Besonders gut: Da sie sich nicht so stark zusammendrückt, hilft sie bei der Mobilisierung der Patienten: Durch die Vermeidung der „Rutschbahn“ am Rand liefert sie automatisch mehr Sicherheit. Wir nutzen gern und häufig diese Modelle: Viscoplot oder Theraplot.

Lagerungsschlange: Unser Favorit

Die Lagerungsschlange ist das Multitalent unter den Lagerungshilfen. Sie ist lang (2,50 m) und vielseitig einsetzbar: entlang des Rückens, zwischen den Beinen, unter den Fersen – und sie sorgt dafür, dass nichts scheuert oder drückt. Gefüllt mit Polysterolkügelchen oder moderner Hightech-Faser, ist sie viel besser als das alte Sofakissen oder eine zusammengerollte Decke, denn sie hält die Form und gibt guten Halt. Die Version, die wir bevorzugen, hat nicht nur einen Inkontinenz-Bezug sondern zusätzlich auch einen waschbaren Baumwoll-Bezug – für ein angenehm trockenes Gefühl auf der Haut.

Kleine Kissen und Mikrolagerungshilfen

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die Großes bewirken: Spezielle Mikrolagerungskissen oder kleine Keilkissen verhindern Druckstellen zwischen den Knien oder an den Händen (z. B. bei verkrampften Fäusten). Auch hier gilt: Es gibt sie in diversen Farben mit waschbarem Bezug und optimaler Füllung für maximale Druckentlastung.

Sitzkissen gegen Druckstellen

„Sitzringe“? Die gehören in die Vergangenheit, denn sie verlagern das Problem nur. Heute gibt es clevere Antidekubitus-Sitzkissen mit Würfelstruktur, Schaumstoff oder Luftkammern (wie das Roho-Kissen, das tatsächlich ein wenig wie ein Kuheuter aussieht). Diese Kissen verteilen den Druck gleichmäßig und verhindern neue Problemstellen – besonders wichtig bei längerem Sitzen oder bei Querschnittslähmung.

Fazit: Gute Lagerungshilfen verschaffen Bewegung

Ob Wechseldruckmatratze, Weichlagerungsmatratze, Lagerungsschlange oder Sitzkissen: Die richtigen Lagerungshilfen sind das A und O, wenn Bewegung nur eingeschränkt möglich ist. So können Hautdefekte vermieden oder die Heilung unterstützt werden. Und das Beste: Viele dieser Hilfsmittel haben eine Hilfsmittelnummer und können auf Rezept verordnet werden!

Unser Tipp: Kommen Sie in unsere Sanitätshäuser in Jüterbog und Treuenbrietzen. Wir beraten Sie persönlich, individuell und mit viel Herz – damit Sie oder Ihre Angehörigen gut versorgt sind!

Mit diesen Hilfen wird Ihr Bad sicher & bequem

Wenn man ein wenig unbeweglicher wird, kann der Gang in die Badewanne eine größere Expedition werden. Trotzdem braucht man noch lange nicht auf ein Vollbad oder eine entspannende Dusche zu verzichten, denn es gibt Dusch- und Badehilfen für jeden Bedarf!

Schauen wir uns die Möglichkeiten einmal genauer an. Es gibt praktische und nicht so praktische Lösungen – wir zeigen Ihnen, welche Erfahrungen wir gemacht haben und geben Ihnen gleich unsere Tipps aus der Praxis mit auf den Weg:

Haltegriffe

Haltegriffe sind eine der schnellsten und einfachsten Maßnahmen, um das Badezimmer sicherer zu machen. Sie sind in zwei Varianten erhältlich:

Zum Ansaugen

Wenn die Fliesen glatt genug sind, kann man eine Saughalterung verwenden. Diese Griffe zeigen mit einem kleinen Farbfeld (grün oder rot) an, ob sie sicher haften oder nicht. Wichtig: Vor jeder Benutzung unbedingt prüfen! Und bitte nicht mit dem ganzen Körpergewicht belasten.

Bei Mosaikfliesen oder auf Fugen hält das Ansaugen nicht – hier ist Vorsicht geboten. Wir finden diese Variante daher eher riskant.

Zum Anbohren

Deutlich sicherer: Griffe, die fest an die Wand geschraubt und verdübelt werden. Viele unserer Kundinnen und Kunden zögern hier – sei es, weil sie zur Miete wohnen, weil sie nicht wissen, wo Leitungen verlaufen, oder weil das Badezimmer frisch renoviert ist. Unser Tipp: Planen Sie langfristig! Ein fest montierter Haltegriff bringt nicht nur Sicherheit, sondern kann auch dann schon nützlich sein, wenn Sie ihn (noch) nicht brauchen – etwa als Handtuchhalter.

Aufsteckbare Griffe

Es gibt auch Griffe, die man auf den Wannenrand stecken kann. Sie laufen unter dem Namen „Einsteigehilfe de Luxe plus“ und werden per Drehschraube befestigt (ähnlich wie bei einem Fleischwolf). Wir haben damit keine guten Erfahrungen gemacht und empfehlen sie daher nicht gern weiter.

Badewannenhilfen

Der Einstieg in eine Badewanne ist grundsätzlich schwieriger als in eine Dusche. Doch nicht immer lässt sich eine barrierefreie Dusche realisieren – sei es aus Platzgründen oder weil man einfach weiterhin das Schaumbad genießen möchte.

Schon einmal eins vorab: Improvisieren Sie bitte nie mit einem wackeligen Hocker als Einstiegshilfe, denn das kann gefährlich werden.

Aufblasbares Badekissen

Diese Kissen funktionieren mit einem Kompressor. Man legt sie in die Wanne, sie füllen sich mit Luft und heben so den Körper an. Dadurch sitzt man höher und kommt später leichter wieder heraus. Während des Badens kann man die Luft langsam ablassen, um tiefer ins Wasser einzutauchen.

👉 Hier geht’s zum Produkt auf Sanivita.de
https://www.sanivita.de/mangar-badewannenkissen.html

Badebretter, Sitze und Drehsitze

Es gibt ein großes Angebot an Auflagen, die auf den Wannenrand gelegt werden: Badebretter, Einhängesitze, Drehsitze. Diese benötigen bei eingebauten Wannen ausreichend Platz an der Wandseite, sprich mindestens 6–7 cm, damit sie sicher halten.

Ein Nachteil: Man sitzt erhöht auf der Wanne, überschwemmt deshalb schnell das ganze Bad und liegt auch nicht wirklich im Wasser. Auch tiefere Sitze lösen das Problem kaum – denn man muss sich trotzdem mühsam wieder aus der Wanne hochkämpfen.

Wir finden diese Lösungen nicht besonders zielführend und raten von einer Anschaffung eher ab.

Badewannenlift

Ein Badewannenlift funktioniert ähnlich wie ein Gartensessel mit beweglichen Seitenteilen, die sich beim Absenken nach oben klappen. Dadurch wird das Ein- und Aussteigen deutlich erleichtert – und man kann trotzdem nahezu vollständig im Wasser sitzen (ca. 7 cm Luft bleiben zum Wannenboden).

Vorteile:

  • Einfaches, sicheres Baden
  • Nahezu vollständiges Untertauchen
  • Bedienung über eine Fernbedienung für ein stufenloses Absenken
  • Integrierter Akku mit Sicherheitsfunktion: Nur wenn genügend Ladung vorhanden ist, fährt der Lift nach unten

Ein Akku reicht für etwa 6 Anwendungen und wird danach wieder aufgeladen. Für mehr Komfort gibt es passende Bezüge – oder Sie legen einfach ein Handtuch auf. Das rutscht mit, trocknet schnell und ist eine günstige Alternative.

Kostenübernahme:

Ab Pflegegrad 2 übernimmt in der Regel die Pflegekasse die Kosten für den Badewannenlift.

Badewannen mit Tür

Diese Lösung sieht auf den ersten Blick elegant und unauffällig aus. Wir finden sie jedoch unpraktisch. Der Grund: Die Tür kann erst geöffnet werden, wenn das Wasser vollständig abgelaufen ist. Man sitzt also so lange im Kalten – kein schönes Erlebnis. Wir finden diese Lösung allerdings perfekt geeignet, wenn man einen großen Hund hat, der schlecht in eine Dusche passt.

Duschhilfen

Die Dusche ist in vielen Fällen die einfachere und angenehmere Lösung. Auch hier gibt es hilfreiche Unterstützung:

Duschhocker

Der erste Schritt zur sicheren Dusche – klein, rund und meist passend für jede Kabine. Er wird einfach in die Dusche gestellt und kann bei Bedarf jederzeit herausgenommen werden.

Duschstuhl

Der Duschstuhl bietet mehr Komfort als der Hocker, denn er hat eine Rücken- sowie Armlehnen und häufig auch Intimausschnitt für das unkomplizierte Abbrausen im Sitzen. Allerdings kann er nicht in jeder Duschkabine genutzt werden, da er mehr Platz benötigt. Unser Tipp: Messen Sie Ihre Duschwanne aus, bevor Sie zu uns ins Sanitätshaus kommen, dann können wir sofort prüfen, ob der Duschstuhl eine gute Lösung für Sie ist!

Duschrollstuhl

Dies ist die komfortabelste Lösung: Mit kleinen Rädern rollt man direkt in die Dusche, wird dort abgeduscht und kann bequem sitzen bleiben. Die Voraussetzung ist eine ebenerdige, barrierefreie Dusche mit vertieftem Ablauf.

Unsere Empfehlung

Wenn möglich, ist eine Dusche immer die leichtere und wassersparendere Lösung. Sollte es jedoch bei der Badewanne bleiben, empfehlen wir ganz klar den Badewannenlift – er erfüllt viele Anforderungen gleichzeitig und lässt sich flexibel nutzen.

Finanzierung – Unterstützung durch die Pflegekasse

Die Pflegekassen bezuschussen den Badumbau – etwa von Badewanne zu Dusche – aktuell mit bis zu 4.180 Euro (Stand: Mai 2025). Besonders schön: Dies gilt bereits ab Pflegegrad 1!

Wichtig: Die Abwicklung erfolgt direkt über die Pflegekassen, nicht über uns. Der Zuschuss gilt nur für Umbauten, nicht bei Neubauten.

👉 Weitere Infos zur Förderung finden Sie hier:
www.pflege.de/wohnraumanpassung

Sprechen Sie uns an!

Egal ob in Treuenbrietzen oder Jüterbog – wir beraten Sie gern persönlich zur alters- und behindertengerechten Ausstattung Ihres Badezimmers. Gemeinsam finden wir eine Lösung, die zu Ihnen passt.

Einmal nicht genau hingesehen, und zack!, schon ist man gestolpert. Das passiert jedem von uns, doch es muss nicht immer gravierende Folgen haben! Denn wer seinen Körper durch regelmäßiges Balancetraining flexibel hält, kann dafür sorgen, dass er bei einer plötzlichen Bewegung schnell wieder die Balance findet, ohne Sturz, ohne Zerrungen. Und die beste Nachricht: Dieses Balancetraining funktioniert schon mit kleinen Bewegungen, die ganz nebenher stattfinden.

Knorpelmasse regenerieren

Darüber hinaus haben regelmäßige Balancebewegungen noch einen anderen positiven Effekt. Denn unsere Gelenke sind aus Kopf und Pfanne aufgebaut, und dazwischen befindet sich – quasi als Puffer – die Knorpelmasse. Diese wird im Laufe der Zeit zusammengedrückt, vor allem, wenn man sich nicht bewegt. Daher ist es überaus gut, wenn man die Gelenke von Zeit zu Zeit vorsichtig überstreckt und dem Knorpel so neue Luft verschafft. Durch sanfte Bewegungen regeneriert sich der Knorpel ebenfalls.

Doch wie verschafft man sich diese sanfte Balancebewegungen? Wir bieten ein paar praktische Hilfsmittel:

Großer Sitzball

Der große Sitzball ist ideal für alle Menschen, die viel im Sitzen arbeiten. Letztlich handelt es sich hierbei um einen großen Gummiball aus einem widerstandsfähigen Kunststoff. Es gibt verschiedene Farben und Größen zur Auswahl. Bei einer Körpergröße von 1,70 groß empfehlen wir einen Ball von ca. 75cm Größe. Der Ball passt dann, wenn alle Körperteile im rechten Winkel zueinander stehen, während man auf ihm sitzt (also Fuß zum Unterschenkel, Unterschenkel zum Oberschenkel, Oberschenkel zur Hüfte). Ganz wichtig ist, dass man mit beiden Füßen flach auf dem Boden stehen kann, damit ausreichend Stabilität gewährleistet ist. Wenn der Ball etwas zu hoch ist, reicht es, ein wenig Luft abzulassen.

Durch die kleinen Rollbewegungen und das ständige (unbewusste) Ausgleichen der Position bleiben alle Wirbel in Bewegung – und so kann die Knorpelmasse sich regenerieren. Zusätzlich wird die normale Doppel-S-Form der Wirbelsäule forciert und es ergibt sich ganz automatisch eine bessere Haltung. Ideal ist der große Sitzball fürs Büro, wenn der Schreibtisch auf die richtige Höhe eingestellt werden kann.

Neben der Funktion als zeitweiliger Stuhlersatz kann der Ball auch für weitere Balanceübungen bzw. Rückenübungen genutzt werden. Diese rückenstärkenden Übungen sollten am besten in Absprache mit Ärzten oder Physiotherapeuthen umgesetzt werden.

Ballkissen

Manchmal kann der Tisch nicht verstellt werden oder es ist nicht möglich, einen großen Ball ins Büro oder auf die Reise mitzunehmen. In diesem Fall bieten sich die Ballkissen oder Mobilkissen an. Sie erfüllen die gleiche Funktion wie der große Sitzball, sind aber flacher und praktischer. Mit einem Durchmesser von 36cm passen sie auf quasi jeden Stuhl.

Auch die Ballkissen regen dazu an, gerade zu sitzen. Da die ständige Bewegung für den Körper erst einmal ungewohnt ist, sollte man es nicht gleich den ganzen Tag nutzen. Eine sanfte Umstellung ist übrigens fast immer der Königsweg, wenn es um Bewegung geht!

Darüber hinaus können die Mobilkissen auch für diverse Übungen genutzt werden – und wer sich mit beiden Füßen auf das Kissen stellt, bekommt ein besonders intensives Balancetraining für den ganzen Körper! Einige Trainingstipps und eine Pumpe zum Befüllen des Kissens liegen jeder Verpackung bei.

https://www.sanivita.de/mobilkissen.html

Noch ein Tipp: Wer nicht mit einem bunten Gummikissen durch die Gegend laufen möchte, kann auch einen schlichten dunkelblauen oder grauen Bezug aus einem Polyester-Baumwollgemisch kaufen:

https://www.sanivita.de/bezug-zum-mobilkissen.html

Halfball

Der Halfball ist – wie der Name schon sagt – ein halber Ball. Er hat einen Durchmesser von 40cm und ist daher eher für Gymnastikmomente als für die ständige Nutzung geeignet. Die Bandscheiben werden intensiv bewegt, und durch die Aktivierung tiefliegender Muskeln vollzieht sich das Rückentraining.

https://www.sanivita.de/halfball-plus.html

Stabilitätstrainer »wobble smart«

Der Name »wobble smart« sagt alles: schlau wackeln. Dieses Schaumkissen mit extra großer Standfläche trainiert ein sicheres Stehen bei wackeligem Untergrund. Es ist nicht nur ideal für alle, die zur See fahren möchten 😉 , sondern bietet auch ein gutes Training, um den Körper generell flexibel und wendig zu halten. Denn genau diese ausgleichenden Körperbewegungen sind nötig, wenn man ausrutscht oder stolpert. Wer sich schnell wieder fangen kann, sagt nur einmal »hoppla« und geht weiter seines Wegs, anstatt zu stürzen.

https://www.sanivita.de/artzt-vitality-stabilitaetstrainer-wobblesmart.html

Kommen Sie in unsere Sanitätshäuser in Treuenbrietzen und Jüterbog und lassen Sie sich beraten! Wir helfen Ihnen, die richtigen Hilfsmittel zu finden, um langfristig beweglich zu bleiben.


Jeder kennt es: Man stößt sich das Knie oder den Ellbogen und hält instinktiv die Hand darauf, um leichten Druck auszuüben. Genau diesen natürlichen Schutz- und Stützmechanismus ahmen Bandagen nach – aber auf einem ganz neuen Level!

Wie funktionieren Bandagen?

Bandagen sind echte Multitalente, wenn es um die Stabilisierung und Entlastung unserer Gelenke geht. Sie bestehen aus elastischem Kompressionsgestrick, das gezielten Druck auf die betroffene Stelle ausübt.

Das Besondere: Viele Bandagen enthalten sogenannte Pelotten. Dies sind spezielle Polsterungen, die das Gewebe massieren und so die Durchblutung fördern. Das hilft gegen Verspannungen, lindert Schmerzen und unterstützt den Heilungsprozess.

Immer in Bewegung – die Aktivbandage

Bandagen sind keine Ruhepolster, denn sie entfalten ihre volle Wirkung erst in der Bewegung. Durch die integrierte Pelotte werden Muskeln, Sehnen und Nerven bei jeder Bewegung sanft massiert. Die Folge: eine angenehme Erwärmung, die Verspannungen reduziert und Schmerzen lindert. Manchmal muss man sich erst an das neue Element gewöhnen, insbesondere im Fußbereich. Doch die kleine, nachhaltige Korrektur kann tatsächlich große Auswirkungen haben.

Für jedes Gelenk die passende Bandage

Ob Knie, Knöchel, Schulter, Hand oder Ellenbogen – für jedes Gelenk gibt es die passende Bandage. Gerade bei Gelenkarthrose, Sportverletzungen oder Überlastungssymptomen sind sie bewährte Helfer. Hier ein kleiner Überblick:

  • Kniebandagen: Kniebandagen haben oft einen Silikonring zur kreisförmigen Unterstützung der Kniescheibe.
  • Ellenbogenbandagen (z. B. bei Tennisarm): Auch diese Bandage besteht aus einem Kompressionsgestrick mit einer integrierten Pelotte. Sie deckt den Arm relativ großflächig 12cm ober – und unterhalb des Gelenks ab.
  • Epicondylitis-Spange: Diese Stütze in Spangenform sorgt für eine Entlastung der Sehnenansätze am Ellenbogen. Sie kommt ganz unscheinbar daher. Oft lächeln unsere Kunden erst einmal und fragen sich, was dieses „Spielzeug“ bringen soll. Doch der konstante, leichte Druck zeigt in der Tat große Wirkung.
  • Rückenbandagen: Rückenbandagen sind wie ein Leibwärmer geformt. Zusätzlich kann im Bereich der Lindenwirbelsäule eine Pelotte in den Rücken eingeklettet werden. Diese ist großflächig mit speziellen Noppen ausgestattet, die bei jeder Bewegung Druck auf die Muskulatur ausüben. Dies regt das Gewebe an und unterstützt damit letztlich die Wirbelsäule.
  • Achillessehnenbandagen: Diese Bandagen haben eine spezielle Pelottenführung rechts und links entlang der Sehne. Außerdem liefern sie einen leichten Absatz. So wird die Sehne vor „Abwegen“ geschützt und eine zu starke Überdehnung wird vermieden.

Wann zum Arzt?

Nicht jeder Schmerz bedeutet gleich eine ernsthafte Erkrankung, aber gerade bei länger anhaltenden Gelenkbeschwerden sollten Sie in jedem Fall zuerst mit einem Arzt sprechen, bevor Sie sich auf eigene Faust eine Bandage kaufen.

Viele medizinische Bandagen gibt es auf Rezept mit einer entsprechenden Hilfsmittelnummer. Dabei ist die Wahl der richtigen Bandage entscheidend. Denn bei Schmerzen im Ellenbogen – um nur ein Beispiel zu nennen – können schon drei verschiedene Gelenke betroffen sein. Hier hilft nur eine gezielte Diagnose, um die richtige Bandage zu finden.

Frei verkäufliche Bandagen

Frei verkäufliche Modelle werden häufig genutzt, um die Gelenke stabilisieren. Sie sind meistens aus Neopren und leicht anzulegen. Besonders nach Verletzungen wie einem Kreuzbandriss können sie zusätzliche Sicherheit bieten, wenn man wieder sportlich einsteigen möchte.

Fazit:

Bandagen sind viel mehr als nur Stützen – sie aktivieren, massieren und unterstützen den Heilungsprozess. Wenn Sie trotz Schmerzen in Bewegung bleiben möchten, bieten wir Ihnen in unseren Sanitätshäusern in Jüterbog und Treuenbrietzen eine große Auswahl an passenden Lösungen. Lassen Sie sich beraten – Ihre Gelenke werden es Ihnen danken!

Wenn der Körper nicht mehr ganz so macht, was man will – und sei es nur ein Tröpfchen zur falschen Zeit – ist das kein Grund zur Panik oder gar zum Schämen. Inkontinenz betrifft viele Menschen – Frauen genauso wie Männer – und wir vom Sanitätshaus in Treuenbrietzen und Jüterbog beraten Sie gern. Diskret, umfassend und freundlich.

Inkontinenz ist eine anerkannte Krankheit

Ob nach einer Geburt, in den Wechseljahren oder nach einer Prostata-OP: Urininkontinenz kann viele Ursachen haben – und ist keineswegs selten. Gut zu wissen: Inkontinenz ist eine anerkannte Krankheit. Das heißt, wenn es öfter vorkommt, können Sie sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein Rezept für Inkontinenz-Hilfsmittel ausstellen lassen – die Kosten übernimmt dann in der Regel Ihre Krankenkasse.

Klar, es gibt auch einfache Vorlagen im Drogeriemarkt. Doch diese haben nicht die gleiche Saugkraft. Wenn Sie öfter betroffen sind, lohnt sich ein Besuch bei uns, denn wir beraten Sie persönlich. Heute möchten wir Ihnen einige der Möglichkeiten vorstellen:

So individuell wie Sie: unsere Inkontinenz-Produkte

Nicht jedes Produkt passt zu jedem Alltag und zu jeder Person. Deshalb hier ein kleiner Überblick, von leicht bis intensiv gestaffelt:

Vorlagen für Urininkontinenz

Ob für den Tag, die Nacht oder auf Reisen – wir führen Einlagen in verschiedenen Saugstärken, von 1 bis 6 Tropfen 💧. Diese Tropfen stehen auf jeder Verpackung und helfen bei der Orientierung.

Für Männer und Frauen gibt es unterschiedliche Passformen, da der Körperbau eben verschieden ist.

Fixierungslösungen: Sicher, bequem, dezent

  1. Einlagen mit Klebestreifen sind gut geeignet für eine leichte bis mittlere Tröpfcheninkontinenz. Dank eines speziellen Superabsorber-Granulat fühlen Sie sich auch über Stunden trocken und frisch.
  2. Fixpants / Netzhosen eigenen sich insbesondere, wenn die normale Unterwäsche verrutscht. Diese elastischen Netzhöschen sitzen perfekt und lassen sich wie eine bequeme Panty-Hose tragen. Sie sind außerdem waschbar!
  3. Atmungsaktive Einwegunterwäsche – unser Bestseller!
    1. Für Frauen: u.a. in einem diskretem Pfirsichton, feminin & geräuschneutral
    1. Für Männer: mit verlängertem Saugkern und besonderem Auslaufschutz
      Beides gibt’s auch in der intensiven Nachtvariante.
  4. Große Vorlagen sind für eine mittlere bis schwere Inkontinenz oder Stuhlinkontinenz geeignet. Daher kommen sie insbesondere nach Operationen oder bei Pflegebedürftigkeit zum Einsatz. Sie haben einen doppelt saugstarkem Kern, sind atmungsaktiv und passen sich auch bei überdurchschnittlichem Gewicht ausgesprochen gut an den Körper an.

Oder klassisch: Windeln für Erwachsene

Manchmal ist die vertraute „Windel“ einfach die sicherste Lösung – vor allem bei schwerer Inkontinenz oder für bettlägerige Personen. Durch elastische Klebeverschlüssen, sind sie auch im Liegen leicht zu wechseln. Zusätzlich sind sie ausgesprochen saugstark, insbesondere die lila Nachtvariante.

Extra-Schutz fürs Bett? Gibt es bei uns!

Wir haben eine Auswahl an waschbaren und einmal nutzbaren Bettunterlagen im Sortiment, die für zusätzlichen Schutz in der Nacht sorgen. Sie sind diskret und hygienisch – und dabei ausgesprochen praktisch.

Unser Service für Sie

  • Persönliche Beratung in Treuenbrietzen & Jüterbog
  • Auf Wunsch und bei Verfügbarkeit bieten wir von einigen Modellen kostenlose Muster
  • Wir unterstützen Sie bei der Beantragung über die Krankenkasse
  • Und vor allem: Wir sind einfühlsam und diskret

Leider gilt die 40-Euro-Pauschale der Kassen nicht für alle Einlagen – auch wenn wir das gerne ändern würden. Aber wir tun unser Bestes, um für Sie die passende Lösung zu finden – auch mit Blick auf die Kosten.

Fazit: Reden hilft.

Inkontinenz muss kein Tabuthema sein. Es gibt moderne Produkte, die Ihren Alltag erleichtern – diskret, sicher und bequem.

Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin!
Wir helfen Ihnen gern.

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